Veröffentlicht am 28.06.2019
das Cover das Buches

Arno Strobel zu Gast an der OBS Artland

28. Juni 2019
Spannende Einblicke in das Leben eines Autors

Dominic, ein 12-jähriger Superagent aus Berlin, ist die Hauptfigur der Jugendbuchreiche „SPY“ von Arno Strobel. Dominic hat ein besonderes Talent. Er wird blitzschnell, wenn ihn starke Emotionen erfassen, so schnell, dass er unsichtbar wird. Als sein Vater eines Tages verschwindet, begibt er sich auf die Suche nach ihm in London.

Gebannt lauschten die Schülerinnen und Schüler Arno Strobel, als er den Anfang der Geschichte vorliest, die er sich selber ausgedacht hat. Und das, nämlich der Regisseur einer Geschichte zu sein, macht für ihn die Faszination des Schreibens aus neben dem Erleben, dass andere Menschen seine Geschichten tatsächlich lesen und mögen.


Arno Strobel war nicht immer Autor. Nach der Schule machte er zunächst eine Lehre als KFZ-Mechaniker. Doch das, so stellte sich heraus, war doch nicht der Traumjob. Und so ging er wieder zur Schule, machte Abitur, studierte und arbeitete als Informatiker in einer Bank. Das Schreiben und Lesen von Geschichten und Büchern war aber immer auch eine große Leidenschaft und irgendwann begann er, selber ein Buch zu schreiben.

Seit ca. 5 Jahren ist er nun hauptberuflicher Autor für Thriller und eben der Jugendbuchreiche „SPY“.  

Nach der ersten Lesezeit hatten die Schüler Gelegenheit, ihm Fragen zu stellen. Und es waren zahlreiche Fragen, die Arno Strobel geduldig und anschaulich beantwortete. Wie kommt er auf die Idee für ein Buch? Wie lange schreibt er daran? Wer gestaltet den Einband? Was verdient ein Autor? Ist eine seiner Geschichten schon verfilmt worden? Das waren nur einige der fast nicht enden wollenden Fragen an den Autoren seinem Leben und seinem Alltag. Dann folgte eine zweite Lesezeit, in der die Kinder wieder gebannt zuhörten und hinterher noch mehr Fragen loswerden konnten.

Zum Schluss gab es für alle die Gelegenheit, sich eine Autogrammkarte zu holen und ein Buch mit persönlicher Widmung zu erstehen, was die Kinder zahlreich und mit leuchtend Augen taten.

Beitrag und Bilder von Heike Klur
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